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Verlustangst überwinden.

Verlustangst überwinden – Wie kann dir das gelingen?

Kennst du diese quälenden Ängste, deine*n Partner*in könnte dich verlassen oder du könntest ihn/sie verlieren? Sind sie vielleicht sogar so stark, dass sie nicht nur für dich kaum auszuhalten sind, sondern, dass sie auch deine Partnerschaft stark belasten und diese darunter leidet? Neigst du zu Eifersucht und siehst in jedem*r Anderen eine Bedrohung? Oder klammerst du an deinen*r Partner*in? Verliert dein Leben und eure Beziehung dadurch an Lebensqualität? Wünscht du dir mehr Leichtigkeit und Freude?

Über das Wesen von Verlustängsten und wie wir sie überwinden können

Verlustängste können in der Tat so groß und übermächtig sein, dass sie bestimmend für das eigene Leben und die Beziehung werden. Sie jemals überwinden zu können erscheint unmöglich. Freude, Nähe und Vertrauen gehen immer mehr verloren.
Dabei sind sie eigentlich etwas ganz normales und natürliches für uns Menschen. Jede*r hat sie. Sie sind auch nicht darauf beschränkt, Angst zu haben den/die eigene*n Partner*in zu verlieren, sondern finden sich in quasi allen Lebensbereichen: z.B. Sorgen den Arbeitsplatz, den eigenen Wohlstand oder auch andere Angehörige oder Freunde verlieren zu können. Diese Sorgen und Nöte sind erst einmal ganz natürlich. Wir alle sehnen uns nach Nähe und Geborgenheit in einer Partnerschaft und streben nach Sicherheit und materiellem Wohlstand. Und das, was wir einmal erreicht haben, möchten wir gerne behalten. Ängste sind also auch etwas ganz natürliches. Darüberhinaus haben sie sogar etwas gutes: Sie spornen uns an, geben uns Kraft, Antrieb und Motivation. Sie lassen uns achtsam mit dem Anderen (Menschen und Dingen) sein und schützen uns vor Gefahren. Sie sind zu einem gewissen Grad vitale Lebenskräfte.
Erst wenn sie überdimensional groß werden, fangen sie an, unser Leben und unseren Alltag destruktiv zu bestimmen. Wenn z.B. eine Partnerschaft von Verlustängsten dominiert wird, kann sehr schnell Nähe, Freude, Liebe und Vertrauen abhanden kommen. So kann sich ungewollt eine sich selbst erfüllenden Prophezeiung entfalten, die dann sogar zu einer Trennung führen kann.

Es geht also nicht darum, alle Ängste zu verdammen und sie loswerden zu wollen. Vielmehr geht es darum eine gute und gesunde Balance zu finden und den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen. Dazu ist es wichtig, ihnen auf die Schliche zu kommen und sich ihnen zu stellen. Je nach Ausmaß des eigenen Leids kann man selbst hierfür eine Menge tun (siehe weiter unten im Text). Im Zweifelsfall, möchten wir dich jedoch sehr ermuntern, eine professionelle Beratung zu nutzen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass es uns sehr schwerfällt uns ehrlich und aufrichtig mit unseren eigenen Ängsten auseinanderzusetzen. Wir neigen vielmehr dazu, Ursachen im Außen zu suchen und Probleme und Schwierigkeiten auf den Anderen und/oder die Umgebung zu projizieren. Damit folgen wir unseren bekannten Verhaltensmustern und Glaubenssätzen. Ein*e gute Berater*in oder Coach kann sehr hilfreich sein, diese Muster zu unterbrechen und somit zu neuen Erfahrungen und Lösungen beitragen. Indem wir uns unseren Verlustängsten auf diese Art und Weise zuwenden, können sie für uns sogar zu einem enormen Wachstumsmotor werden. Sie können uns helfen, über uns selbst hinauszuwachsen und zu einer besseren Version unseres Selbst zu werden und damit unsere Partnerschaft erfüllter und lebendiger werden zu lassen.

Wenn du vielleicht gerade selbst sehr leiden solltest, kann es sein, dass diese positiven Aspekte für dich kaum nachvollziehbar erscheinen. Das ist vollkommen normal und wir können dich gut verstehen. Gleichzeitig möchten wir dich einladen, mutig einen kleinen Schritt auf deine Ängste zu zugehen und dich überraschen zu lassen. Vielleicht ist der nächste Schritt einfach, diesen Text weiterzulesen.

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