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Verlustangst überwinden

Mädchen mit wegfliegendem Herz-Ballon.

Wir sind für dich da.

Dein Lebenskatalysator

individuelle Paarberatung

Verlustangst überwinden - Wie kann dir das gelingen?

  • Kennst du diese quälenden Ängste, deine:n Partner:in könnte dich verlassen oder du könntest ihn/sie verlieren?
  • Sind sie vielleicht sogar so stark, dass sie nicht nur für dich kaum auszuhalten sind, sondern, dass sie auch deine Partnerschaft stark belasten und diese darunter leidet?
  • Neigst du zu Eifersucht und siehst in jedem:r Anderen eine Bedrohung?
  • Oder klammerst du an deinen:r Partner:in? Verliert dein Leben und eure Beziehung dadurch an Lebensqualität?
  • Wünscht du dir mehr Leichtigkeit und Freude?

Deine Verlustangst verstehen lernen.

Alte Wunden heilen und (wieder) Vertrauen lernen.

Entspannt und freudvoll in Beziehung sein.

Über das Wesen von Verlustängsten und wie wir sie überwinden können.

  • Auf einen Blick
  • Ängste können übermäßig groß erscheinen.
  • Ängste gehören zum Leben dazu.
  • Lerne, wie du mit deinen Ängsten umgehen kannst.

Verlustängste können in der Tat so groß und übermächtig sein, dass sie bestimmend für das eigene Leben und die Beziehung werden. Sie jemals überwinden zu können erscheint unmöglich. Freude, Nähe und Vertrauen gehen immer mehr verloren.

Dabei sind sie eigentlich etwas ganz normales und natürliches für uns Menschen. Jede:r hat sie. Sie sind auch nicht darauf beschränkt, Angst zu haben den/die eigene:n Partner:in zu verlieren, sondern finden sich in quasi allen Lebensbereichen: z.B. Sorgen den Arbeitsplatz, den eigenen Wohlstand oder auch andere Angehörige oder Freunde verlieren zu können. Diese Sorgen und Nöte sind erst einmal ganz natürlich. Wir alle sehnen uns nach Nähe und Geborgenheit in einer Partnerschaft und streben nach Sicherheit und materiellem Wohlstand. Und das, was wir einmal erreicht haben, möchten wir gerne behalten.

Ängste sind also auch etwas ganz natürliches. Darüberhinaus haben sie sogar etwas gutes: Sie spornen uns an, geben uns Kraft, Antrieb und Motivation. Sie lassen uns achtsam mit dem Anderen (Menschen und Dingen) sein und schützen uns vor Gefahren. Sie sind zu einem gewissen Grad vitale Lebenskräfte.

Erst wenn sie überdimensional groß werden, fangen sie an, unser Leben und unseren Alltag destruktiv zu bestimmen. Wenn z.B. eine Partnerschaft von Verlustängsten dominiert wird, kann sehr schnell Nähe, Freude, Liebe und Vertrauen abhanden kommen. So kann sich ungewollt eine sich selbst erfüllenden Prophezeiung entfalten, die dann sogar zu einer Trennung führen kann.

Es geht also nicht darum, alle Ängste zu verdammen und sie loswerden zu wollen. Vielmehr geht es darum eine gute und gesunde Balance zu finden und den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen. Dazu ist es wichtig, ihnen auf die Schliche zu kommen und sich ihnen zu stellen. Je nach Ausmaß des eigenen Leids kann man selbst hierfür eine Menge tun (siehe weiter unten im Text).

Im Zweifelsfall, möchten wir dich jedoch sehr ermuntern, eine professionelle Beratung zu nutzen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass es uns sehr schwerfällt uns ehrlich und aufrichtig mit unseren eigenen Ängsten auseinanderzusetzen. Wir neigen vielmehr dazu, Ursachen im Außen zu suchen und Probleme und Schwierigkeiten auf den Anderen und/oder die Umgebung zu projizieren. Damit folgen wir unseren bekannten Verhaltensmustern und Glaubenssätzen.

Ein:e gute Berater:in oder Coach kann sehr hilfreich sein, diese Muster zu unterbrechen und somit zu neuen Erfahrungen und Lösungen beitragen. Indem wir uns unseren Verlustängsten auf diese Art und Weise zuwenden, können sie für uns sogar zu einem enormen Wachstumsmotor werden. Sie können uns helfen, über uns selbst hinauszuwachsen und zu einer besseren Version unseres Selbst zu werden und damit unsere Partnerschaft erfüllter und lebendiger werden zu lassen.

Wenn du vielleicht gerade selbst sehr leiden solltest, kann es sein, dass diese positiven Aspekte für dich kaum nachvollziehbar erscheinen. Das ist vollkommen normal und wir können dich gut verstehen. Gleichzeitig möchten wir dich einladen, mutig einen kleinen Schritt auf deine Ängste zu zugehen und dich überraschen zu lassen. Vielleicht ist der nächste Schritt einfach, diesen Text weiterzulesen.

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Eines Tages klopfte die Angst an die Tür.
Der Mut stand auf und öffnete, aber da war niemand draußen.

Goethe

Wie zeigen sich Verlustängste?

  • Auf einen Blick
  • Eifersucht
  • Klammern und (Über)-Angepasstheit
  • Selbstzweifel

Die Form, in der sich (übertriebene) Verlustängste in Beziehungen zeigen ist je nach Persönlichkeit sehr unterschiedlichen. Typische Anzeichen sind:

 

Eifersucht, Kontrollzwang und Misstrauen
  • Bist du übertrieben eifersüchtig?
  • Macht es dich unruhig oder sogar panisch, wenn er/sie sich mit anderen trifft und du nicht dabei bist?
  • Möchtest du am liebsten alles ganz genau kontrollieren was er/sie tut?
  • Fällt es dir schwer dem/der anderen zu vertrauen?
  • Fällt es dir schwer, deine Zweifel abzulegen?
Klammern, Angepasstheit und Wunsch nach Bestätigung
  • Möchtest du jede freie Minute mit deinem:r Partner:in zusammen sein und engst ihn/sie vielleicht sogar damit ein?
  • Tust du alles um ihm/ihr zu gefallen und stellst deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse in den Hintergrund?
  • Brauchst du viel Aufmerksamkeit, Anerkennung und Bestätigung durch andere?
Selbstzweifel und geringes Selbstbewusstsein
  • Fühlst du dich häufig wertlos, klein und weniger Wert als andere Menschen?
Unsicherheit und Panik
  • Neigst zu starkem Pessimismus?
  • Fühlst du dich in alltäglichen Situationen leicht unsicher oder erwartest, dass etwas Schlimmes passieren wird.
  • Leidest du manchmal unter Panikattaken?

Wie entstehen Verlustängste?

  • Auf einen Blick
  • Die Hauptursache sind einschneidende Verlusterfahrungen (oft in der Kindheit).

Wir werden quasi damit geboren. Als neugeborener Säugling sind wir völlig hilflos. Unsere Eltern zu verlieren, wäre tödlich. Die Angst vor diesem (Ur-)Verlust sitzt ganz tief in uns drin. Läuft alles gut und wir bekommen genug Liebe und Zuwendung, dann lernen wir zu vertrauen; erst ein wenig und dann immer mehr: Zunächst in unsere Eltern, dann in andere Familienangehörige und Freunde:innen, schließlich in unsere:n Partner:in. Als Erwachsene haben wir zwar auch Ängste, Sorgen und Nöte, aber wir können gut mit ihnen umgehen. Wie oben beschrieben, wirken sie für uns als Ansporn und bewahren uns vor (größerem) Schaden.

Machen wir jedoch – besonders in unserer Kindheit – einschneidende Verlusterfahrungen oder werden wir abgelehnt, kann unser Urvertrauen erschüttert werden und die tiefsitzende, frühkindliche Verlustangst wieder zum Vorschein kommen – mit all den Folgen und Symptomen wie sie oben beschrieben sind.

 

Mögliche Ursachen sind:
  • Als Kind hast du Mutter, Vater oder eine andere geliebte Bezugsperson verloren (z.B. durch Krankheit, Tod oder Scheidung).
  • Als Kind wurdest du abgelehnt oder hattest einen Mangel an Zuneigung (z.B. falls du vernachlässigt wurdest oder „nicht gewollt“ warst).
  • Du hast in der Schulzeit Mobbing durch Klassenkamerad:innen erfahren.
  • Überängstliche „Helikopter-Eltern“ haben dich zur Unselbständigkeit erzogen und an dir geklammert. Du konntest so nicht lernen selbstständig zu sein.
  • Untreue – Dein:e Lebenspartner:in ist fremdgegangen und hat dich betrogen.
  • Verrat – Eine:n langjährigen Freund:in, hat deine Loyalität missbraucht oder hat dich hängenlassen, vielleicht sogar in einer Notsituation, wo du sie/ihn besonders gebraucht hättest.
  • Vererbung – Deine Eltern waren bereits „überängstlich“ und haben das an dich weitergegeben.
  • Andere traumatisierende Erlebnisse, z.B. Falls du Zerstörung und Verlust durch Krieg, Terror oder Naturkatastrophen erlebt haben solltest.

Dein Lebenskatalysator –Impulse für mehr Lebensfreude.

Möchtest du mehr über uns erfahren oder direkt ein persönliches und kostenloses Kennenlernegespräch vereinbaren?

Wie kannst du Verlustängste überwinden?

  • Auf einen Blick
  • Selbstbeobachtung
  • Ursachenforschung
  • Darüber sprechen
  • Professionelle Beratung
Wie bereits weiter oben beschrieben, ist ein gewisses Maß an Ängsten ganz natürlich und gesund. Sie sollten allerdings nicht dein Leben einschränken und deine Beziehungen belasten. Es geht für dich also nicht darum, alle Ängste zu verdammen und loswerden zu wollen. Überwinden meint vielmehr, eine gute Balance zu finden mit der du dich wohlfühlst. Es geht darum, dir selbst und dem Leben wieder mehr Vertrauen zu schenken und mit deinen Ängsten leben zu lernen.

Was hilft dir dabei?

• Selbstbeobachtung

Zunächst einmal ist es sehr wichtig, dass du anfängst dich und ein dein Verhalten zu beobachten. Wann bist du besonders ängstlich? Wann fühlst du dich eifersüchtig? Was sind Auslöser? Welche Situationen oder Personen?

Dann frage dich, was du in diesen Situationen denkst (über dich, den/die Andere:n, die Umstände). Nehme wahr, was du fühlst. Und analysiere schließlich wie gut deine innere Wahrnehmung mit der Situation zusammenpasst (so als würdest du dich als dritte Person, als Beobachter:in von außen betrachten können). Hat das Verhalten des Anderen tatsächlich etwas mit dir zu tun? Könnte es auch eine andere Interpretation der Situation geben? Häufig ist das der Fall. Hat z.B. der vermeintlich genervte Blick des:r Partner:in wirklich etwas mit dir zu tun oder ist er/sie einfach nur erschöpft von der Arbeit?

Werde zum:r Detektiv:in deiner Selbst. Das hilft dir, dich und deine Verhaltensmuster sowie deine darunter liegenden Glaubenssätze besser zu erkennen und verstehen zu lernen. Führe gerne auch eine Art Tagebuch und mache dir Notizen.

• Ursachenforschung

Gerade bei schweren und sehr belastenden Verlustängsten ist es auch sehr heilsam zu erforschen, was die Ursache(n) dafür in deinem Leben waren. Wie wurde dein Urvertrauen erschüttert? Welche Verlusterfahrungen hast du gemacht?

Gerade bei diesem Aspekt möchten wir dich ermuntern, dich durch einen qualifizierte:n Berater:in oder Coach begleiten zu lassen. Allein oder auch mit Freunden ist es nur sehr schwierig in die eigene Biografie einzutauchen. Ein guter Berater begleitet dich behutsam, unterstützt dich, wo du es brauchst und hilft dir einen neuen, friedvolleren Umgang mit den alten Verletzungen zu finden.

• Über deine Ängste sprechen

Wenn du jemanden hast, mit dem du offen und ehrlich sprechen kannst, z.B. eine:n gute:n Freund:in oder eine:n Familienangehörige:n, ist es enorm befreiend auszusprechen, was dich ängstigt und was dabei in dir vorgeht. Ängste verlieren einen Teil ihrer Wirkkraft auf uns, wenn wir sie aussprechen.

Falls du dich noch nicht einem:r anderen öffnen magst, kann es auch schon helfen, für dich selbst die eigenen Themen aufzuschreiben und eine Art von Tagebuch zu führen. Auch hier ist kann es sehr hilfreich für dich sein, einen guten Coach oder Berater:in zu finden.

Reicht eine "Selbsttherapie" oder solltest du dir besser eine:n profesionelle:n Berater:in suchen?

Es hängt sehr davon ab, wie stark dich deine Verlustängste in deinem Leben und in deiner Partnerschaft beeinträchtigen und wie dringend du sie überwinden möchtest. Je mehr du darunter leidest und je problematischer und frustrierender dein Beziehungsleben ist, desto eher solltest du eine professionelle Beratung in Betracht ziehen.

Uns Menschen fällt es nicht so leicht, uns selbst auf die Schliche zu kommen und die eigenen Verhaltensmuster und darunter liegenden Glaubenssätze zu erkennen. Wir sind sozusagen „betriebsblind“. Das gilt umso mehr, je unangenehmer uns bestimmte Themen oder eigene Eigenschaften sind. Und nochmal schwieriger ist es, sich selbst mit alten Wunden der Vergangenheit auseinander zu setzen.

Ein:e gute:r Berater:in macht dich sehr wertschätzend, aber auch klar und deutlich auf deine blinden Flecken aufmerksam, hilft dir, diese ins Licht zu holen und in einer positiven und konstruktiven Art und Weise zu integrieren. Er/sie begleitet dich, soweit notwendig, behutsam zu alten Wunden und hilft dir diese zu heilen. Insbesondere eine systemisch-integrale Beratung bietet dir eine ganzheitliche und umfassende Unterstützung, die fokussiert gute und tragfähige Lösungen ermöglicht und somit zu einer schnellen Verbesserung deiner und eurer Situation führen kann.

Wir möchten dich von Herzen ermuntern, dich und dein Ängste wichtig zu nehmen und dir die bestmögliche Unterstützung zu nehmen. Du bist es dir wert. Dein Leben kann viel freudvoller und deine Partnerschaft viel lebendiger werden, wenn du mit deinen Verlustängsten ein neue Balance findest. Es gibt zwei gute Möglichkeiten dafür:

  • Entweder in Form eines Einzelcoachings für dich. Dies ist besonders empfehlenswert, wenn du das Gefühl hast, mehr an deinem Selbstbewusstsein und deiner Selbstliebe arbeiten zu wollen.
  • Die andere Möglichkeit ist eine Paarberatung gemeinsam mit deinem:r Liebsten. Dies bietet sich an, wenn für dich die Konflikte in eurer Beziehung im Vordergrund stehen.

Wenn du magst, unterstützen wir dich bzw. euch sehr gerne auf diesem Weg. Wir fördern Selbstwirksamkeit und finden gemeinsam mit dir/euch individuelle Lösungen, passgenau für deine Situation und euer Anliegen – unkompliziert und direkt umsetzbar.

Dein/euer Lebenskatalysator – Impulse für mehr Lebensfreude.

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