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Fremdgehen verzeihen.

Fremdgehen verzeihen: Es ist so enorm schwierig und kann gleichzeitig so unglaublich heilsam sein – für dich und für deine Partnerschaft.

Über einen schwierigen Weg und wie du ihn meistern kannst…

Kannst du deinem/r Partner*in verzeihen? Willst du es auch? Nach allem was gewesen ist? Er/sie hat dich betrogen, ist fremdgegangen, hatte einen Seitensprung, eine (länger währende) Affäre oder ist dir sogar immer noch untreu. Dein Vertrauen ist zerstört. Dein Herz blutet. Vielleicht bist du traurig, wütend, fühlst dich ohnmächtig oder alles gleichzeitig. Wieso also solltest du ihm/ihr überhaupt verzeihen?

Die Antwortet lautet: Im wesentlichen für dich und deinen Frieden. Es ist ein Geschenk, dass du dir selbst machen kannst … und auch eurer Beziehung. Wenn du ihn/sie noch liebst, kann dies auch der Grundstein für einen wunderbaren Neu-Anfang sein. Das klingt für dich vielleicht jetzt total verrückt. Ist es auch. Aber gerade dieses Ver-rückte (das, was der Verstand nur so schwer greifen kann) macht die Liebe für uns so magisch, schön und gleichzeitig verwirrend.

Warum ist es so schwer mit Untreue umzugehen und Fremdgehen zu verzeihen?

Die Angst betrogen zu werden löst fast schon archaische Urängste im Menschen aus. Körperliche Nähe und Sexualität sind sehr intim und persönlich und in der Regel teilen wir sie nur mit unserem Lieblingsmenschen. Es ist Teil dessen, was uns auf einer ganz tiefen Ebene miteinander verbindet. Es gibt uns Geborgenheit. Wenn der/die Andere nun fremdgegangen ist, kann dies ganz tiefe Verletzungen in uns auslösen. Plötzlich steht da etwas – eine dritte Person – zwischen uns. Das Vertrauen, die Basis unserer Beziehung scheint weggebrochen zu sein. Unser Urvertrauen wurde erschüttert.
Darüberhinaus kommt uns eine Affäre oder ein Seitensprung wie etwas vor, dass uns von außen zugestossen ist. Der/die Andere ist fremdgegangen. Wir konnten nichts dagegen tun und fühlen uns hilflos und als ohnmächtiges Opfer.
Und genauso ohnmächtig macht es uns auch, weil wir die Konsequenzen des Fremdgehens mittragen müssen: Wie soll es jetzt nur weitergehen? Haben wir überhaupt noch eine gemeinsame Basis? Das schürt weitere Ängste und Befürchtungen.

Diese Mischung aus tiefer Verletztheit und großer Ohnmacht, macht den Umgang mit der Untreue so enorm schwer für uns. Der Ball scheint eindeutig im Feld des/der Anderen zu liegen. Es ist an ihm/ihr, sich zu besinnen, die eigene Schuld anzuerkennen, sich zu entschuldigen und zu uns zurückzukehren. Uns bleibt es nur, auf die äußeren Umstände zu reagieren. Je nach eigenem Temperament z.B. in Form von Wutausbrüchen, Streit, Rachegelüsten oder aber auch fatalistisch, sich in sich zurückziehend, hilflos.

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