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Neuer Lebensabschnitt

Veränderungen in deinem Leben mutig selbst gestalten

Fliege aus den dunklen Wolken in den strahlend blauen Himmel. Gestalte dein Lebn.

Wir sind für dich da.

Dein Lebenskatalysator

Impulse für mehr Lebensfreude.

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Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.

Marcus Tullius Cicero
Neue Lebensabschnitte haben etwas von einer Schwelle, von einem Übergang. Da ist auf der einen Seite etwas Altes, das nicht mehr trägt oder nicht mehr passend ist und von dem es vielleicht noch nicht ganz leicht ist, sich wirklich lösen zu können. Auf der anderen Seite beginnt etwas Neues, Unbekanntes, das irgendwie aufregend und anziehend anmutet, aber was auch noch nicht so richtig greifbar ist und vielleicht sogar furchteinflössend wirkt.  
  • Wie ist es bei dir?
  • An welcher Schwelle in deinem Leben stehst du gerade?
  • Wie geht es dir an dieser Schwelle?

Wir unterscheiden drei unterschiedliche Arten von Übergängen in neue Lebensabschnitte:

1. „Schaurig-schöne“ neue Lebensabschnitte

Als Kind würden wir diese Art eines neuen Lebensabschnitts vielleicht als „schaurig-schön“ bezeichnen. Es sind neue Lebensabschnitte die wir entweder selbst gewählt und geplant haben oder auf die wir uns gut vorbereiten können. Dazu zählen z.B.:

  • Ruhestand
  • Geburt eines eigenen Kindes
  • Hausbau oder Umzug
  • neuer Job

Hier können wir die volle Ambivalenz der Schwelle wahrnehmen: Wir spüren die britzelig-kribbelnde Aufregung und Faszination des Neuen. Oder wir freuen uns auf Ruhe, Entspannung oder mehr Selbstverwirklichung z.B. beim Übergang in den Ruhestand. Gleichzeitig ist da eine Melancholie oder ein Unwohlsein bei der Vorstellung das Alte loslassen zu müssen. Vielleicht sind auch noch Ängste dabei, ob das Neue wirklich so schön wird, wie wir es uns wünschen, ob wir in der Lage sein werden uns dort zurechtzufinden und zu behaupten. Es ist wie ein „schaurig-schöner“ Emotionscocktail, den uns das Leben an dieser Schwelle serviert.

Eigentlich sollte bei dieser Art des neuen Lebensabschnitts alles gut sein. Wir haben selbst eine Entscheidung getroffen oder wir haben zumindest genug Zeit uns vorzubereiten und uns über unsere Wünsche klar zu werden. Ja, eigentlich… und dennoch schwanken wir an dieser Schwelle und pendeln mal mehr in Richtung „zurück zum alten“ und mal mehr in Richtung „freudig ins neue“. Häufig fällt es uns schwer wirklich loszulassen und mutig und entschlossen in den neuen Lebensabschnitt hinein zu schreiten.

Was kannst du tun, wenn du selbst an solch einer Schwelle in einen neuen Lebensabschnitt stehst?

  • Weiter unten beschreiben wir, warum dieser Gefühlscocktail für uns Menschen ganz normal ist. Das zu verstehen ist schon mal ganz beruhigend.
  • Macht dir bewusst, was dich an deinem alten Leben so richtig nervt und was du jetzt gehen lassen darfst. Schreib es dir gerne auch auf. Es können ganz einfache und profane Dinge sein, wie z.B. dass du nicht mehr auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehen oder dich in die überfüllte Bahn quetschen musst.
  • Tue das gleiche mit Aspekten, die neu in dein Leben kommen. Male dir aus, worauf du dich schon so richtig freust.
  • Wichtig ist es auch, dich deinen Ängsten zu stellen und nicht zu versuchen, diese „einfach nur“ beiseite wischen zu wollen. Hier kann ein persönliches Coaching sehr hilfreich sein. In einem offenen und vertrauensvollem Rahmen kann sich leichter zeigen, was dahinter steckt. Du gewinnst an Klarheit und innerer Freiheit und letztlich an Zuversicht, um voll durchstarten zu können. Wenn du magst, sind wir dabei sehr gerne an deiner Seite.

2. „Ungewollte“- neue Lebensabschnitte

Bei dieser Art von neuen Lebensabschnitten handelt es sich um welche, die wir nicht selbst gewählt haben. In unserem Leben beginnt etwas Neues, das wir so nicht gewollt haben und mit dem es gilt, sich zu arrangieren und das beste daraus zu machen. Beispiele hierfür sind:
  • Neustart nach schwerer Krankheit oder Unfall
  • Kündigung des Jobs , ungewollter „Vor“-Ruhestand
  • Trennung
Hier gibt es kein wirkliches Pendeln an der Schwelle. Es fühlt sich eher so an, als ob das Leben uns direkt in einen neuen und meist fremden, unbehaglichen Raum geschubst hat. Es ist wenig bis gar nichts von einem freudigen Aufbruch spürbar. Vielmehr überwiegen Gefühle wir Groll und Trauer über den Verlust des Alten sowie Angst und Hilflosigkeit gegenüber dem Neuen. Je nachdem wie heftig der Wechsel in den neuen Lebensabschnitt stattgefunden hat, kann es sich auch um eine wirkliche Lebenskrise handeln. Was kannst du tun, wenn du dich selbst in solch einem neuen Lebensabschnitt wiederfindest? Hilfreiche Impulse findest du in dem, was wir weiter oben unter Punkt 1, sowie auf unserer Seite zum Thema Lebenskrise meistern geschrieben haben. Darüber hinaus ist es gerade in so einer Lebensphase sehr hilfreich sich professionelle Beratung zu suchen. Eine mitfühlende und ermutigende Begleitung kann dich unterstützen, deine negativen Emotionen zu überwinden und die neue Situation (so gut es geht) annehmen zu können. Das schafft dir wieder Kraft und Handlungsspielraum und lässt dich selbstbestimmt dein Leben neu in die Hand nehmen.

3. „Entschiedenes Vielleicht“- neue Lebensabschnitte

Streng genommen ist dies eigentlich (noch) kein neuer Lebensabschnitt. Es ist viel mehr eine Vorstufe zu Punkt 1: Ein unschlüssiges, unzufriedenes hin- und her im Alten. Es ist wie eine innere Stimme, die uns ruft und sagt: „Da geht noch was in deinem Leben!“ … nur irgendwie wissen wir nicht genau wie und was. Wir probieren vielleicht dies und jenes aus, aber es will nicht so richtig klappen. Beispiele dafür sind:

  • Unzufriedenheit im Job
  • Unzufriedenheit in der Ehe oder Partnerschaft
  • Sehnsucht nach mehr Lebensfreude

Hier sind wir noch gar nicht so richtig an der Schwelle angekommen. Wir straucheln im Alten, sind unzufrieden, aber auch nicht in der Lage eine Entscheidung für etwas neues zu treffen. Das zehrt an den Kräften und raubt Energie.

Bei manchen Menschen kann solch ein Zustand über Jahre andauern. Wir können versucht sein, unsere Sehnsüchte und Wünsche nicht wirklich ernst nehmen zu wollen, indem wir sie uns nicht eingestehen, indem wir uns den Status Quo schönreden oder wir uns mit anderen Dingen und Themen ablenken. Eine Gefahr dabei ist, dass wir wie eine austrocknende Pflanze verkümmern, oder wir sogar eines Tages in eine Krise schlittern können, z.B. indem wir krank werden, sich unser:e Partner:in von uns trennt oder wir im Alter verbittert und einsamen werden.

Was kannst du tun, wenn du in dir eine Sehnsucht nach Veränderung spürst?

  • Nimm es ernst! Ignoriere deine Sehnsüchte nicht. Erforsche sie. Finde heraus, was es ist, das du wirklich willst.
  • Sei mutig! Go for it!

Das klingt jetzt natürlich sehr einfach und plakativ. Ist es im Grunde genommen auch… wenn es nur nicht so schwer wäre, wirkliche Klarheit zu erlangen und dann auch noch genug Mut, Kraft und Ausdauer für die Umsetzung aufzubringen.

Wir möchten dich nicht dazu anstiften, alles bisherige in deinem Leben Harakiri-mäßig über den Haufen zu werden und dich blind in etwas Neues zu stürzen. Im Gegenteil, aus der integralen Philosophie wissen wir, dass alles was uns im Leben passiert ist, zu uns gehört und uns zu dem einzigartigen Menschen gemacht hat, der wir sind.

Wir möchten dich vielmehr einladen, größer und frecher als bisher zu denken: Wie würdest du leben, wenn alles möglich wäre?

In unserer Praxis begegnen wir viel häufiger Menschen, die darunter leiden, sich zu wenig zugetraut zu haben, als Menschen, die ihren Sehnsüchten gefolgt sind und sich über den ein oder anderen Umweg in ihrem Leben ärgern.

Sehr hilfreich ist es, in dieser Phase dich nicht nur in deinen eigenen Gedankenschleifen zu bewegen, sondern dir Gesprächspartner:innen zu suchen. Diese können dich liebevoll herausfordern und inspirieren. Ein erster Schritt kann dein:e Partner:in, gute Freund:innen oder auch Familie sein.

Noch besser ist die Unterstützung durch eine:n professionelle:n Coach:in. Er/sie hilft dir einen neutraleren Blick von außen zu bekommen. Das bringt dir die Klarheit, die du brauchst. Darüber hinaus kann er/sie dich ermunternd und anregend in der Umsetzung begleiten.

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Machen ist wie wollen.
Nur krasser.

Unbekannt

Warum uns der Weg in einen neuen Lebensabschnitt häufig so schwer fällt?

… und warum uns das Neue, Unbekannte gleichzeitig so anzieht.

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: Das hat uns die Evolution so in die Wiege gelegt. In uns allen gibt es ein sehr starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle. Festhalten an bewährtem und Vorsicht vor dem unbekannten Urwald hat uns schon in der Steinzeit geholfen zu überleben. Das ist ein Mechanismus der tief in unserem Gehirn verwurzelt ist und unser Verhalten auch heute noch sehr stark beeinflusst. Wir Menschen lieben Sicherheit und Kontrolle und die finden wir am leichtesten dort, wo wir uns gut auskennen.

Gleichzeitig war es schon von Anbeginn an eine gute Idee, zumindest ab- und zu einen Spähtrupp in den Urwald zu schicken. Es könnte ja sein, dass es dort nicht nur gefährliche Tiger sondern auch Antilopen zum jagen oder leckere Beeren zum sammeln gibt. D.h. auch unser Drang nach Abenteuer und unser Forschergeist ist ebenso tief in unserem Gehirn verwurzelt.

Neurowissenschaftler und Hirnforscher verorten diese Mechanismen im sog. Limbischen System. Das ist ein sehr alter Teil unseres Gehirns, den wir von der Struktur her mit allen Säugetieren teilen. Das Limbische System ist aktiv, wenn wir uns wie im „Autopilot“ verhalten, d.h. wir „tun“ einfach, ohne parallel bewusst und genau zu reflektieren was wir gerade sagen oder wie wir uns verhalten.

Der Drang zu Sicherheit und zum Abenteuer ist im Limbischen System aller Menschen angelegt, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Im Durchschnitt ist das Bedürfnis nach Sicherheit bei den meisten Menschen stärker ausgeprägt. Nur wenige sind zu einem Christoph Columbus geboren, wenngleich ein bisschen Abenteurer in jedem von uns steckt – mal etwas mehr, mal etwas weniger.

In der Konsequenz heißt das: Unser Autopilot im Gehirn treibt uns in der Regel dazu, am bestehenden festzuhalten und dem Neuen, Unbekannten mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Wenn wir das ändern wollen, braucht es eine bewusste Anstrengung. Dafür brauchen wir einen anderen, neueren Teil unseres Gehirns: Das Großhirn.

Unser Großhirn erlaubt es uns konstruktiv-kritisch zu denken und bewusste Entscheidungen zu treffen. Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman spricht in diesem Zusammenhang auch vom „langsamen Danken“ (im Gegensatz zum „schnellen Denken“ des Limbischen Systems).

Langsames Denken erlaubt es uns, „den Autopiloten im Gehirn“ abzuschalten und bewusste Entscheidungen zu treffen. Allerdings hat dies auch seinen Preis: Unser Gehirn verbraucht unheimlich viel Energie. Es hat nur etwa einen Anteil von 2% an unserem Körpergewicht, aber es verbraucht ca. 20% unseres Gesamtenergiebedarfs am Tag. Das ist enorm viel und hat zur Folge, dass unser Gehirn (fast) alles tut, um Energie zu sparen. Dazu gehört, dass, wenn es nicht unbedingt nötig ist, es gerne im Autopiloten bleibt. Das spart viel Energie. Und führt wie wir oben gesehen haben dazu, dass die meisten von uns, sich schwer damit tun einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

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Und plötzlich weisst du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

Meister Eckhart

Fazit

  • Der Übergang in eine neuen Lebensabschnitt ist in der Regel mit ambivalenten Gefühlen verbunden. Emotionen wie z.B. Freude und Neugier, aber auch Ängste und Zweifel begleiten uns.
  • Das Loslassen von Altem und Bekannten sowie die Hinwendung zu Neuem und Unbekannten ist immer mit einer bewussten Anstrengung verbunden. Der erfolgreiche Schritt in einen neuen Lebensabschnitt braucht unsere aktive Hinwendung.
  • Der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt kann manchmal sehr belastend für uns sein. Es ist dann eine gute Idee, sich Unterstützung zu suchen, z.B. durch Freunde, Familie oder auch durch eine professionelle Beratung oder ein Coaching.

Wenn du gerade an einer für dich schwierigen Schwelle in deinem Leben stehst und dir dafür Unterstützung wünscht, sind wir sehr gerne an deiner Seite. Wir begleiten dich einfühlsam und ermunternd in deinen neuen Lebensanschnitt. Wir unterstützen dich darin, die Veränderungen in deinem Leben mutig selbst zu gestalten und dich „dem Zauber des Anfangs anzuvertrauen“.

Dein Lebenskatalysator – Impulse für mehr Lebensfreude.

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